Arbeitspaket 8

Entwicklung eines durchgängigen Werkzeugs zur Unterstützung der Zusammenarbeit der Unternehmensbereiche

AP 8.1 & 8.2 Identifikation der Aufgaben und Anforderungen der beteiligten Akteure im Produktentwicklungsprozess & Definition der Schnittstellen zum Informationsaustausch

Ziel des Arbeitspakets ist die Erreichung einer auf die Ziele der additiven Produktentwicklung ausgerichteten Zusammenarbeit über alle Unternehmensbereiche hinweg sowie die Entwicklung eines Tools zur Unterstützung dieser Zusammenarbeit. Hierzu sind weitreichende Grundlagen zu schaffen. Zunächst müssen Abläufe des Produktentwicklungsprozesses (PEP) analysiert, dokumentiert und gegebenenfalls hinsichtlich der additiven Fertigung angepasst und optimiert werden. Mit dem in Abbildung 1 dargestellten Modell wurde hierzu eine Vorgehensweise für die Prozessanalyse und -optimierung sowie für das Gesamtarbeitspaket in vier Schritten ausgearbeitet.

Abbildung 1: Vorgehensweise AP8

Die Abbildung zeigt deutlich, dass eine losgelöste Betrachtung der Aufgaben im Unternehmen ohne die dazugehörigen Schnittstellen nur schwer umsetzbar und wenig zielführend ist. Aus diesem Grund wurde die Bearbeitung des Arbeitspakets 8.2 bereits parallel zum Arbeitspaket 8.1 gestartet.

Im ersten Projekthalbjahr konnte das Projektkonsortium die Umsetzung des ersten Schritts der Vorgehensweise erreichen. Die PEPs der Projektpartner wurden jeweils durch Mitarbeiter, in studentischen Arbeiten sowie durch Werkstudenten analysiert und zur besseren Übertragbarkeit innerhalb des Projekts mittels BPMN 2.0 dokumentiert. Hierzu wurde im Vorfeld eine eigene Variante für das OptiAMix Projekt ausgearbeitet um die Zielstellung bereits während der Dokumentation optimal zu erfüllen. Gleichzeitig wurde an der Universität Paderborn mit Hilfe der wissenschaftlichen Mitarbeiter des DMRCs ein idealer AM-PEP ausgearbeitet, welcher später zur Optimierung der realen Prozesse in den Unternehmen dienen wird. Weiter wurde an der Universität ein Lastenheft für die Anforderungen der Unternehmen an das IT-Tool erarbeitet.

 

AP 8.3 Ableitung eines Datenmodells

 

AP 8.4 Integration in ein rechnergestütztes Werkzeug zur durchgängigen Unterstützung des Produktentstehungsprozesses

 

AP 8.5 Methodik zur Integration des rechnergestützten Werkzeugs in Unternehmen verschiedener Branchen

Auf Grundlage der Vorgehensweise im Unternehmen, wurde im ersten Projektjahr eine generelle Vorgehensweise zur Einführung der additiven Fertigung in den spezifischen Unternehmensprozessen als Teil der Gesamtmethodik entwickelt. Diese teilt sich auf die folgenden vier Teilschritte auf:

 

IST-Analyse des Gesamtprozesses

 

Definition der PEP-Grenzen

 

Vereinigung der Prozesse

 

Konsolidierung des Gesamtprozesses