Arbeitspaket 5

Erarbeitung einer Methode zur Ermittlung von Konstruktionsrichtlinien

Durch die werkzeuglose Formgebung in der additiven Fertigung bestehen neue gestalterische Freiheiten und verfahrensspezifische Grenzen gegenüber etablierten Fertigungsverfahren. Konstruktionsregeln helfen dem Konstrukteur diese Freiheiten zu nutzen und gleichzeitig Restriktionen zu berücksichtigen. Im Rahmen des OptiAMix-Projekts erfolgt im Arbeitspaket 5 die Erarbeitung von Konstruktionsregeln und entsprechende Prüfkörpern für das Laserschmelzverfahren anhand folgender Gestaltungsziele:

  • fertigungsgerechte Gestaltung
  • kostengerechte Gestaltung
  • belastungsgerechte Gestaltung
  • nachbearbeitungsgerechte Gestaltung

Um bei der späteren Anwendung der Konstruktionsregeln auch maschinen- und materialspezifische Einflüsse berücksichtigen zu können, sind entsprechende Prüfkörper notwendig. Diese sollen als Referenzbauteile gefertigt werden und durch automatisierte Messverfahren eine Anpassung der quantitativen Konstruktionsregeln auf einzelne Maschinen und Werkstoffe ermöglichen. Damit können für jeden einzelnen Fertigungsprozess die maximale Gestaltungsfreiheit ausgenutzt werden. Für die endgültige Gestaltung der Prüfkörpergeometrie sind weitere Erkenntnisse im Rahmen der Identifikation von Konstruktionsregeln notwendig.

 

AP 5.1 Definition und Anpassung von geometrischen Standardelementen und deren Attributen

AP 5.2 Methode zur Erarbeitung von Konstruktionsrichtlinien (fertigungsgerecht)

AP 5.3 Methode zur Erarbeitung von Konstruktionsrichtlinien (kostengerecht)

AP 5.4 Methode zur Erarbeitung von Konstruktionsrichtlinien (belastungsgerecht)

AP 5.5 Methode zur Erarbeitung von Konstruktionsrichtlinien (nachbearbeitungsgerecht)

AP 5.6 Validierung der Methode anhand branchenspezifischer Fertigungsrandbedingungen