Arbeitspaket 3

Entwicklung eines Werkzeugs zur mehrzieloptimierten Überprüfung der Bauteilgestalt

AP 3.1 Methode zur Identifizierung von Standardelementen und Attributsausprägungen in Bauteilgestalten (1/2017 – 9/2017)

Um sicherzustellen, dass ein optimiertes Bauteil additiv fertigbar ist, ist es notwendig die Struktur des Bauteils hinsichtlich der Einhaltung von Konstruktionsregeln zu überprüfen. Basis dieser Prüfung bildet das Strukturmodell im Standarddatenformat STL (Standard Tessellation Language). Das STL-Format ergibt sich aus dem CAD-Modell und approximiert die Struktur des Bauteils als Flächenmodell mittels Dreiecken, indem die vorliegende Struktur in Teilbereiche diskretisiert wird (vgl. Abbildung 1).

 

Abbildung 1: Schematische Darstellung eines Zylinders im CAD-Format (rechts) und STL-Format (links)

 

Die geometrische Figur eines Bauteils im STL-Format ist ein Polyeder, das sich aus einer Vielzahl von Dreiecken zusammensetzt. Mithilfe der Kombination von Dreiecken können nahezu beliebige geometrische Formen approximiert werden. Um geometrische Merkmale des Körpers zu identifizieren und mit Konstruktionsregeln zu vergleichen, können die Informationen des Standardelements Dreiecks verwendet werden. Hinsichtlich einer softwarebasierten Auswertung erscheint die Betrachtung von Dreiecksattributen sowie Kombinationen dieser Attribute sinnvoll.

 

AP 3.2 Datenbank zur Speicherung von Soll-Werten für Attributsausprägungen (4/2017 – 9/2017)

 

AP 3.3 Vorgehen zum Prüfen der Bauteilgestalt anhand definierter Attributsausprägungen (10/2017 – 12/2018)

 

AP 3.4 Entwicklung eines Softwarewerkzeugs zur mehrzieloptimierten Gestaltprüfung inklusive relevanter Schnittstellen (1/2018 – 6/2019)