Arbeitspaket 2

Entwicklung einer Methode zur strategisch-technischen Anforderungsanalyse

AP 2.1 Identifikation relevanter Einflussbereiche

Für eine effiziente und erfolgreiche Produktentwicklung sind die Anforderungen an die additiv gefertigten Bauteile essentiell. Gleichzeitig rufen Anforderungsänderungen immer wieder kostspielige Iterationen hervor. Die Einflussbereiche stellen die Basis für die Erhebung und Analyse der Anforderungen an die additiv gefertigten Bauteile dar. Diese sind hierbei nicht nur auf die Kundenperspektive begrenzt, sondern greifen auch Aspekte des Marktes, des Unternehmensumfeldes und eventueller betriebsinterner Regelungen mit auf. In AP 2.1 wird durch die UPB in Kooperation mit den beteiligten Industriepartnern eine Methode entwickelt, welche Einflussbereiche für die Anforderungserhebung besonders wichtig sind und entsprechend Berücksichtigung im Produktentstehungsprozess finden müssen. Auf diese Weise sollen unnötige Iterationen in späteren Prozessschritten, welche auf unklaren Anforderungen beruhen, vermieden werden.

 AP 2.2 Ermittlung von Kennzahlen aus den Einflussbereichen

Neben der Kenntnis der Einflussbereiche als Quellen der Anforderungen werden die Anwender befähigt, Wechselwirkungen zwischen den Anforderungen zu erkennen und zu beschreiben. Hierzu wird ein Konzept zur Ermittlung der Kennzahlen aus den Einflussbereichen entwickelt. Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen den Anforderungen zu beschreiben. Aufgrund des interdependenten Charakters der Anforderungen lassen sich auf Basis dieser Kennzahlen Implikationen für den Produktentstehungsprozess ableiten. Dies betrifft insbesondere entwicklungsinhärente Risiken und die Propagation von Anforderungsänderungen. Ziel ist es, diese auf Basis der Kennzahlen zu erfassen. Die Kennzahlen werden im Folgenden aufbereitet, um als Einfangsfaktoren für die Identifikation der dynamischen Parameter (in AP 2.3) zu dienen.

AP 2.3 Identifikationen der dynamischen Parameter im Werkzeug zur Auswahl geeigneter Bauteilkandidaten

Die Kennzahlen und Anforderungen sind im Laufe des Produktentstehungsprozess jedoch nur in den wenigsten Fällen konstant. Häufig ruft eine Veränderung der Anforderungen und Kennzahlen kostspielige Iterationen im Produktentstehungsprozess hervor, welche auf der Wechselwirkung der Anforderungen basieren. Zunächst müssen somit die Wechselwirkungen der Anforderungen durch die UPB bei den beteiligten Industrieunternehmen analysiert werden. Auf Basis dieser Wechselwirkungen lassen sich besonders kritische Anforderungen identifizieren, deren Dynamik eine große Auswirkung auf das Gesamtsystem hat. Die Methode dient zur Erfassung der kritischen Anforderungen, welche Auswirkungen auf die Parametrierung des Werkzeuges zur Auswahl geeigneter Bauteilkandidaten haben. Ausgehend von dieser Bewertung wird im folgenden AP 2.4 eine das Werkzeug zur Auswahl geeigneter Bauteilkandidaten dynamisiert.

AP 2.4 Methode zur Dynamisierung des Werkzeuges zur Auswahl geeigneter Bauteilkandidaten

 

AP 2.5 Validierung der Methode